Kanzlei Seeland
Wirtschaftsmediation (IHK) - Familienmediation -
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Ablauf der Mediation

Mediation ist ein strukturiertes Verfahren zur Konfliktbeilegung, bei dem die Parteien mit Hilfe eines Mittlers - dem Mediator - versuchen einen Konsens zu erreichen.

Es gibt verschiedene Modelle bzw. Strukturen im Mediationsablauf. Ich bevorzuge das von Christoph Besemer propagierte 8 Phasen Modell. Diese 8 Phasen möchte ich nachfolgend kurz schildern.

  1. Vorphase Die Vorphase beginnt mit der Kontaktaufnahme zum Mediator. In diesem Gespräch hat der Mediator die Chance einen ersten professionellen Ein- und Überblick in den Konflikt zu erhalten. Aufgrund des Gespräches muss der Mediator beurteilen können, ob die Mediation für den Konflikt die geeignete Konfliktlösungsmethode darstellt. In den, in der Vorphase zu führenden Vorgesprächen geht es neben der ersten Konfliktanalyse im Wesentlichen um die nachfolgenden Themen: Wesen, Prinzipien und Ziele der Mediation, Rollen und Aufgaben des Mediators, Rollen und Aufgaben der Konfliktparteien und  der grundsätzliche Ablauf der Mediation.
  2. Eröffnungsphase/Einleitungsphase In der Eröffnungsphase sollen die Voraussetzungen für eine gute Gesprächsatmosphäre geschaffen werden, so dass sich die Medianten ohne Vorbehalte auf den weiteren Prozess einlassen können.
  3. In der Darstellungsphase soll jede Partei den Konflikt aus ihrer Sicht darstellen und erläutern was aus ihrer Sicht zu regeln ist. Die Parteien sollen außerdem Verständnis für die Sichtweise der anderen Partei entwickeln und diese als Gegebenheit akzeptieren.
  4. Die Vertiefungsphase stellt das Herzstück der Mediation dar. Die Sichtweisen der Parteien sind jetzt klar, aber welche Gefühle hängen damit zusammen und welche Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten müssen erfüllt werden..
  5. Lösungsphase. Anhand der in der Vertiefungsphase erkannten Bedürfnisse und Interessen der Medianten, beginnt die kreative Suche nach möglichen Lösungen. Da es grundsätzlich keinen optimalen Lösungsweg gibt sollten die Handlungsoptionen so weit wie möglich gefasst werden.
  6.  In der Übereinkunft werden die konkreten zukünftigen Verhaltensweisen der Medianten zum Beenden des Konflikts und zur Vermeidung neuer Konflikte in der Abschlussvereinbarung schriftlich fixiert. Die Abschlussvereinbarung wird durch den Mediator formuliert.
  7. Umsetzungsphase Mit der Unterzeichnung der Anschlussvereinbarung ist die Mediation noch nicht beendet. Die Vereinbarung muss sich erst in der Praxis beweisen, damit der Konflikt wirklich konstruktiv beendet wird.
  8. Nachtreffen (optional) In der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen, mit einem gewissen Abstand zur Vereinbarung ein Folgetreffen zu vereinbaren. Zu dem vereinbarten Nachtreffen reflektieren die Konfliktparteien, welche Erfahrungen sie gesammelt haben und ob die Vereinbarungen eingehalten wurden

 

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